Richtig Zigarre rauchen



Ein gehobener Genuss bei Tabakwaren und immer noch mit einem gewissen Prestige verbunden ist das Rauchen von Zigarren.
Doch nicht das bloße Inhalieren des Tabakrauches macht diesen Vorgang zu einer Einzigartigkeit: Nein, hier gilt es eine gewisse Ruhe einkehren zu lassen, zu entspannen und diesen besonderen Augenblick zu genießen.
Wir werden Ihnen einige nützliche Anregungen geben, damit Sie hierbei auch den vollen Genuss genießen können.



Grundsätzlich sollten Sie wissen, dass man für eine Zigarre Zeit und Ruhe braucht. Alleine die Auswahl des richtigen Tabaks zeigt dies.
Kubas Zigarren haben einen würzigen Geschmack, fächern aber auch ins süße Honigaroma. Tabak aus Nicaragua lässt sich mit kräftigem Kaffee oder starkem Kakao vergleichen.
Dahingegen sind die Vertreter aus Honduras eher mild fruchtig und nussig im Geschmack. Aber egal für was Sie sich im Endeffekt entscheiden, es wird ein wahrer Hochgenuss werden.
Um hierbei auch das volle Ausmaß der Aromen kosten zu können, sollte Sie die Zigarre mit einem entsprechenden Schneider etwa 3mm breit am Mundstück abzwacken. Dadurch können Sie den Rauch gut und ungefiltert beim Paffen einsaugen.

Anders als bei Zigaretten zünden Sie sich zudem nicht einfach einen Stängel an: Sie halten ihre Zigarre waagerecht in die Flamme, bis sich ein gleichförmiger Aschering formt. Benutzen Sie kein Benzinfeuerzeug! Dies ist eine wahre Todsünde, weil die durch das Benzin erzeugte Flamme die Aromen ihres Tabaks so gut wie zerstört.

Sobald Sie ihren Aschering haben, holen Sie die Zigarre aus der Flamme heraus und ziehen ruhig und gleichmäßig an ihr. Das Zelebrieren dieses Rauchrituals erfordert eine gewisse Übung, vor allem bei der Einteilung der Geschwindigkeit. Als Faustregel merken Sie sich: Ein Zug pro Minute. Sollte die Zigarre dabei einmal erlöschen, ist dies kein Fehler, sondern vollkommen rechtens.

Es ist zudem nicht notwendig eine angefangene Zigarre gleich vollständig aufzurauchen, denn die Aromen bleiben hier gut erhalten, kommen Sie dennoch zum Schluss: Der Tabak wird nicht ausgedrückt wie bei Zigaretten, das letzte Drittel wird einfach im Aschenbecher liegen gelassen. Hier geht der Rest von allein aus.